Ausgezeichnete Vinotheken 2021 gesucht

© Weingut Fürst
Das DWI schreibt in diesem Jahr zum zweiten Mal den Wettbewerb „Ausgezeichnete Vinotheken“ aus. Gesucht werden die 30 attraktivsten Vinotheken aus allen 13 deutschen Anbaugebieten. Mit der Neuauflage des Wettbewerbs möchte das DWI dem architektonischen Engagement der Weinerzeuger Rechnung tragen und zusätzliche Anreize für den Besuch der deutschen Weinregionen schaffen. In die Bewertung fließen neben einer ansprechenden Architektur und Innenausstattung auch Aspekte wie Öffnungszeiten, Sitzgelegenheiten, Produktpräsentation, weitergehende Informationen über die Region und touristische Angebote sowie die Fachkompetenz und Fremdsprachenkenntnisse der Mitarbeiter ein. Die Auswahl erfolgt durch eine unabhängige Experten- Jury. Alle „Ausgezeichnete Vinotheken 2021“ werden sowohl online als auch in einer auflagenstarken Broschüre in Wort und Bild ausführlich beschrieben. Die Anmeldung ist bis 28. Februar 2021 möglich unter www.deutscheweine.de/tourismus/ausgezeichnete-vinotheken.

Wein-Pro-Kopf-Verbrauch gestiegen

Die Deutschen haben im vergangenen Weinwirtschaftsjahr im Durchschnitt 0,6 Liter mehr Wein pro Person getrunken als im Vorjahreszeitraum. Dies geht aus der aktuellen Weinkonsumbilanz hervor, die alljährlich im Auftrag des DWI durch den Deutschen Weinbauverband erstellt wird. Insgesamt wurden hierzulande in dem 12-Monatszeitraum 17,2 Mio. hl in- und ausländische Stillweine konsumiert, was umgerechnet einem Wein-Pro-Kopf-Verbrauch von 20,7 Litern entspricht. Die Weinkonsumbilanz bildet den kompletten Weinmarkt inklusive dem Konsum außer Haus ab. Dass der Weinkonsum trotz der coronabedingt geschlossenen Gastronomie im vergangenen Weinwirtschaftsjahr gestiegen ist, führt das DWI unter anderem auf die ausgefallenen Urlaubsreisen ins Ausland zurück. Der Sektkonsum sank leicht um 0,1 Liter auf 3,2 Liter pro Person und Jahr. Mit dem Nachfragevolumen von zusammen 19,8 Mio. hl steht der deutsche Weinmarkt an vierter Stelle der weltgrößten Verbrauchermärkte für Wein hinter den USA, Frankreich und Italien. DWI