DWI-Geschäftsführerin Melanie Broyé-Engelkes zieht nach ihrer Teilnahme an einer viertägigen Wirtschaftsdelegationsreise des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) nach Japan und China eine positive Bilanz für die deutsche Weinwirtschaft.
Ein konkretes Ergebnis der Reise war die Unterzeichnung
einer Protokollerklärung durch Bundesminister Alois Rainer und seinen japanischen Amtskollegen Norikazu Suzuki. Ziel der Vereinbarung ist es, die Exporte deutscher Rotweine nach Japan weiter auszubauen. Während deutsche Weine auf dem japanischen Markt bislang vor allem mit Riesling und anderen Weißweinen assoziiert werden und dort bereits ein positives Image genießen, eröffnet das Rotweinsegment zusätzliche Wachstumschancen in einem etablierten Markt.
Darüber hinaus wurde bei einem exklusiven Round Table im chinesischen Landwirtschaftsministerium der Vorschlag von Melanie Broyé-Engelkes positiv aufgegriffen, den Austausch von Mitgliedern der Generation Riesling (GenR) mit der
jungen Winzergeneration aus China zu intensivieren. Ziel sei, die erfolgreiche Entwicklung deutscher Weine sowie die starke Position des deutschen Rieslings in diesem wichtigen asiatischen Exportmarkt weiter zu festigen. Die geplante Zusammenarbeit soll neben dem fachlichen Dialog künftig auch den kulturellen Austausch fördern und medial begleitet werden.
Die DWI-Geschäftsführerin würdigte zudem das Engagement von Bundesminister Alois Rainer für den deutschen Wein im Rahmen der Agrarexportstrategie des Bundesministeriums.
In der unterzeichneten Protokollerklärung sieht Melanie Broyé-Engelkes ein gutes Potenzial, insbesondere den Export deutscher Rotweine nach Japan zu steigern.
DWI-Chefin Melanie Broyé-Engelkes führte im Rahmen der Delegationsreise vielversprechende Gespräche mit zahlreichen Händlern, Importeuren und Wirtschaftsvertretern in beiden Ländern, die mittelfristig positive Effekte auf die Exporte deutscher Weine nach Japan und China erwarten lassen. Text: DWI / BMLEH