In Begleitung ihres hessischen Amtskollegen Ingmar Jung besuchte die rheinland-pfälzische Weinbauministerin Christine Schneider zwei Weingüter im Rheingau, um sich zu aktuellen Weinbauthemen auszutauschen. Winzer Philipp König und Winzerehepaar Weiler führten durch ihre Weingüter.
Zwei Weingüter in Hessen besucht
Die beiden Weinbauländer Hessen und Rheinland Pfalz setzen finanzielle und strukturelle Anreize, um die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Betriebe zu stärken und die Weinvermarktung zu verbessern. „Bei aller Konkurrenz eint uns das gemeinsame Ziel, dass in Deutschland mehr heimischer Wein getrunken werden soll“, sagte Christine Schneider.
Hessens Weinbauminister Ingmar Jung erklärte: „Gemeinsam mit meiner Amtskollegin Christine Schneider arbeiten wir an Lösungen, die unsere Winzerinnen und Winzer stärken, um die Wertschöpfung vor Ort zu sichern und unsere Kulturlandschaften zu erhalten.“
In Rheinland Pfalz werde ein erheblicher Teil der Fördermittel eingesetzt, um die Wettbewerbsfähigkeit des Weinbaus zu erhöhen – durch Zuschüsse für Investitionen in Spezialmaschinen und Umweltmaßnahmen oder finanzielle Unterstützung bei der Erschließung der Rebflächen und dem Erhalt von Weinbergsmauern in Steillagen. Es gebe eine erhöhte Förderung für Investitionen in Verarbeitung und Vermarktung sowie für die Umstrukturierung von Rebflächen.
Zudem werde in die Absatzförderung intensiviert, um eine professionelle Marktpräsenz und ein verbessertes Markenimage zu erreichen. „Wir müssen deutschen Wein im Inland und auf unseren Exportmärkten stärker sichtbar machen: Mit klaren Botschaften, glaubwürdiger Herkunftskommunikation und einer Ansprache, die neue Zielgruppen erreicht“, betonte Ministerin Schneider. Auch der Verbraucher müsse erkennen: „Wer intakte, vom Weinbau geprägte Kulturlandschaften und funktionierende Wertschöpfungsketten im ländlichen Raum will, muss sein Einkaufsverhalten auf den Prüfstand stellen. Was in der Region gekauft wird, kommt der Region zugute“, schloss Schneider. mlwuf