Gemeinsamer Dialog – klare Botschaft

Weinpolitisches Frühstück des DRV

Wie Dr. Christian Weseloh, Geschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV), anlässlich des weinpolitischen Frühstücks, zu dem der Deutsche Raiffeisenverband am 20. März eingeladen hatte, erklärte, ist „der Bedarf an einem strukturierten, gesamtwirtschaftlichen Austausch in der Weinbranche in Anbetracht der aktuellen schwierigen wirtschaftlichen Lage des deutschen Weinbaus essenziell.“
Rahmenbedingungen marktgerecht gestalten
Aus wirtschaftlicher Sicht stehe die Weinbranche vor der größten Herausforderung der Nachkriegszeit. Umso wichtiger sei es, die politischen Rahmen­bedingungen marktgerecht zu gestalten und stärker vom Verkaufsregal her zu denken. „Es ist Innovation gefragt – gerade bei entalkoholisierten und teilweise entalkoholisierten Produkten sind die deutschen Winzer- und Weingärtnergenossenschaften vorne dabei und passen sich an die Marktver­änderungen an“, erläuterte Weseloh.
Im Fokus der Veranstaltung stand neben den Marktthemen die sich aktuell in der Diskussion befindliche Änderung der Weinverordnung, besonders die Ausgestaltung von Erstem und Großem 0Gewächs, zu der es in der Branche unterschiedliche Sichtweisen gibt.
Faire, marktorientierte Bedingungen für alle
DRV-­Leiter Lebensmittelwirtschaft, Peter Jung, machte deutlich: „Es ist wichtig, eine Lösung zu finden, die alle Betriebstypen, von Genossenschaften über Kellereien bis zu familiengeführten Weingütern, berücksichtigt."
Nur gemeinsames Vorgehen könne die notwendige Stabilität und Fairness für die gesamte Branche sichern. Der DRV werde diesen Dialog weiter vorantreiben, damit praxistaugliche, wettbewerbsneutrale Lösungen für die Weinbranche entstehen.“ DRV