Hennig Mader verstorben

Mosel

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Nach dem Abschluss des Studiums in Geisenheim trat Hennig Mader 1968 in den Dienst der Landes Rheinland-Pfalz bei der Lehr und Versuchsanstalt in Trier ein. Dort wirkte er als sehr beliebter und sehr anerkannter Berater und Lehrer bis zum Jahr 2003. Als Pflanzenschutzberater und in der amtlichen Mittelprüfung war er ein sehr geschätzter Partner von den Behörden, der Industrie und vor allem von der Winzerschaft. Mit seiner sehr feinen Art bemühte er sich immer um einen Interessenausgleich. Ein besonderes Augenmerk legte er hier bei innerhalb von sehr vielen Abendveranstaltungen auf die Fort- und Weiterbildung der Winzerschaft und war jedem Winzer besonders in der Pflanzenschutzberatung auch oftmals vor Ort sehr behilflich. Aber im Sinne eines sehr guten Beraters hat er sehr vielen Winzern und Winzerinnen im privat-beruflichen Entwicklungsweg geholfen und somit viele Menschen einen richtigen oder gangbaren Weg aufgezeigt.
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Daher zeigte er auch besonders in der Ausbildung und Ausbildungsberatung ein sehr starkes Engagement. So war er lange Jahre ein sehr beliebter und anerkannter Lehrer in der Beruf- und Fachschule für Weinbau. Darüber hinaus hat er mit der LWK viele Meistervorbereitungskurse organisiert. Jahrelang war er auch Lehrer bei den Weinhandelsküfern und hat in Zusammenarbeit mit der IHK die Kellermeisterausbildung durchgeführt und organisiert. Von 1972 bis 2016 war Hennig Mader vom Verein ehemaliger Fachschüler (VLF Trier) Geschäftsführer. In dieser Funktion hat er die Fort- und Weiterbildung der Winzerschaft, die ihm so besonders am Herzen lag, immens gefördert und organisiert. Er war auch die maßgebliche Triebfeder der „seinen“ VLF Trier in eine gemeinsame Organisation aller Ehemaligen Verbände an der Mosel, dem VEW Mosel, überführt hat. Besonders durch seine gesellig fröhliche Art hat er innerhalb vieler nationaler und internationaler Lehrfahrten dieses Ziel eindringlich verfolgt. Somit lebt sein Lebensziel die Winzerschaft immer auf den neusten Wissenstand zu bringen in diesem Verein weiter. Auf dieser Basis beruht auch seine hohe Beliebtheit die Hennig Mader bei der Winzerschaft genoss. Er lebte seinen Beruf als Berater und sah ihn als Berufung an. Er wird vielen Menschen denen er geholfen hat im Herzen bleiben. „Mister Pflanzenschutz“ ist nun endgültig im Alter von 73 Jahren von Bord gegangen. Sein Wirken ist vielen ein Vorbild.
M. Porten, DLR Mosel