Wein soll verbinden – und genau das möchten zwei Studentinnen aus Franken mit ihrem Projekt SensoVino erreichen. Ihre multisensorische Weinkiste macht Weinerlebnisse für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gleichermaßen zugänglich. Das Ziel: Genuss ermöglichen, der alle Sinne anspricht und niemanden ausschließt. Die Initiative entstand ursprünglich im Rahmen eines Studienprojekts, begleitet von Prof. Dr. Dino Capovilla und unterstützt von der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau. Aus der wissenschaftlichen Auseinandersetzung entwickelte sich ein Konzept, das Inklusion nicht nur thematisiert, sondern unmittelbar erfahrbar macht.
Eine Box für alle Sinne
Die SensoVino-Weinkiste verbindet hörbare Informationen, Duftproben, haptische Elemente sowie barrierefreie Beschriftungen. Ziel ist es, Menschen Wein unabhängig von Seh- oder Hörvermögen erleben zu lassen. Zugleich richtet sich die Box an alle, die Wein einmal anders entdecken möchten – spielerisch, zugänglich und mit oder ohne Vorkenntnisse.
SensoVino möchte mit jedem verkauften Set zudem gesellschaftlich etwas bewegen. Der Gewinn der Verkaufserlöse fließt deshalb in drei soziale Herzensprojekte der Gründerinnen – darunter das Kinderpalliativteam in Erlangen und die Lebenshilfe. LWG