Nahtloser Übergang am DLR Mosel

MOSEL

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Die Leitung des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Mosel in Bernkastel-Kues ging gerade nahtlos von Hubert Frie­drich an Norbert Müller über. Staatssekretär Andy Becht verabschiedete den scheidenden Dienststellen­leiter. Becht würdigte Hubert Friedrich (65) als visionären Realisten, exzellenten Fachmann und klugen Netzwerker. Als Landentwickler habe er in 25 Jahren an der Spitze des DLR die Kulturlandschaft geprägt wie kaum ein anderer und dabei die immateriellen und materiellen Werte nie aus den Augen verloren. „Durch Ihre kompetente Moderation haben Sie die Beteiligten der Bodenordnungsverfahren sowie alle Akteure im ländlichen Raum dafür gewonnen, die einzigartige Kulturlandschaft zu schätzen, sie weiterzuentwickeln und Wertschöpfung im Weinberg und im Tourismus zu generieren“, so Becht. Dabei habe er zukunftsweisend Flächenmanagement der Bodenordnung mit einzelbetrieblichen Maßnahmen kombiniert. Aber auch die Umgestaltung der Agrar­verwaltung gehöre zu Friedrichs Erbe. Der Ausbau des Hauptstandortes Bernkastel-Kues zum Kompetenzzen­trum für Steillagenweinbau sei sein bleibendes Werk.
Müller ist der neue Leiter
Norbert Müller (53) hat zum 1. Dezember die Leitung des DLR Mosel übernommen. Als Diplom-Agraringenieur mit Referendariat in der Landeskulturverwaltung, als Bankkaufmann und Leiter des Prüfdienstes Agrarförderung und nicht zuletzt seit 2019 als stellvertretender Leiter des DLR in Bernkastel-Kues, verfüge Müller über den notwendigen Kompetenz-Mix, um das DLR auch weiter auf Erfolgskurs zu halten, sagte Becht. Zu den Herausforderungen der Zukunft zählten dabei auch die Fortschreibung des Moselprogramms, die Verbesserung der Agrarstruktur durch Bodenordnung sowie die Modernisierung der Steillagentechnik, Digitalisierung und der Erhalt der Biodiversität. mwvlw