Piwi-Weinpreis startet in die nächste Runde

Anmeldung bis 15. September

Nach seiner erfolgreichen Premiere 2025 wird der Deutsche Piwi-Weinpreis zum zweiten Mal vergeben. Noch bis zum 15. September 2026 sind Anmeldungen möglich. Der von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) und Piwi-Deutschland e.V. initiierte Wettbewerb setzt auf nachhaltigen Weinbau und wachsende Bedeutung pilzwiderstandsfähiger Rebsorten (Piwis).
Durch gezielte Züchtung entstehen robuste Sorten, die mit weniger Pflanzenschutzbehandlungen auskommen, was ökologische und ökonomische Vorteile schafft.
Nachhaltig, innovative Rebsorten im Fokus
Die hohe Aufmerksamkeit und positive Resonanz des Piwi-Wettbewerbs im vergangenen Jahr habe das große Interesse an zukunftsfähigen, nachhaltigen Weinbaukonzepten gezeigt.
Der Deutsche Piwi-Weinpreis möchte Weinbaubetriebe ermutigen und zeigen, dass moderne Piwi-Sorten qualitativ und sensorisch längst auf Augenhöhe mit etablierten Rebsorten liegen. Das erklärten Andreas Dilger, Vorsitzender von Piwi Deutschland e.V., und Benedikt Bleile, DLG-Bereichsleiter Wein.
Teilnahmebedingungen, Kriterien und Label
Teilnahmeberechtigt sind alle Weine, Perlweine und Schaumweine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, die seit 1992 über eine saatgutrechtliche Zulassung verfügen. Die Weine müssen zu mindestens 85 % (ohne Berücksichtigung der Süßreserve) aus diesen Rebsorten bestehen.
Alle eingereichten Weine werden von der Jury sensorisch nach dem DLG-5-Punkte-Schema be­wertet. Weine, Perl­weine, Schaumweine und entalkoholisierte Weine, die die Jury überzeugen, erhalten die Auszeichnung „Deutscher Piwi-Weinpreis“ in Gold, Silber oder Bronze.
Im Rahmen des Piwi-Wettbewerbs wird außerdem eine Sonderauszeichnung an die besten Betriebe vergeben. Weitere Informationen gibt es unter www.piwipreis.de. red