Sektbörse in Mainz mit internationalen Gästen

Verband Traditioneller Sektmacher

Foto: Terroir Cru & Sektmacher
Mit rund 400 Besuchern, einem internationalen Fachpublikum und viel positiver Resonanz war die vierte Ausgabe der Sektbörse am 25. April in Mainz ein Zeichen für die wachsende Bedeutung deutscher Sekte nach traditioneller Flaschengärung. Ein Tag voller Begegnungen, intensiver Gespräche und außergewöhnlicher Kollektionen. Wo Handwerk, Herkunft und Gespräche aufeinandertreffen, entsteht eine besondere Atmosphäre.
Neumitglieder und Premieren
Für Aufmerksamkeit sorgten die Neumitglieder und Premieren auf der Sektbörse: Erstmals präsentierten Bassermann-Jordan, Fleischmann-Krieger, Reichsrat von Buhl, Schloss Proschwitz, Bernhard Koch, Haus Perlinger und J'S Johannisberger Sekthaus ihre Kollektionen in Mainz und prägten die diesjährige Ausgabe mit ihren Handschriften.
Sektbotschafterin des Jahres
Mit Nicole Wolbers wurde auf der diesjährigen Sektbörse in Mainz erstmals eine „Sektbotschafterin des Jahres“ ausgezeichnet.
In ihrer Rede sprach die Gründerin des Schaumweinmagazins über die kulturelle Bedeutung von Sekt, seine historischen Wurzeln in Mainz und die neue Aufmerksamkeit für handwerklich erzeugte Sekte mit Herkunft.
Besonders prägend war dabei ihr Verständnis von Sekt nicht als Kopie der Champagne, sondern als eigenständige „Sprache im Glas“, geprägt von Qualität, Kommunikation und einer neuen Generation engagierter Erzeuger.
Die Ehrung würdigt ihren Beitrag, deutschen Sekt mit fachlicher Tiefe und kultureller Einordnung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Der Verband Traditioneller Sektmacher e.V. vereint führende deutsche Sektmacher, die für traditionelle Flaschengärung, Herkunft und höchste Qualität stehen. Am 24. April 2027 kehrt die Sektmacher Sektbörse für ihre fünfte Ausgabe ins Kurfürstliche Schloss Mainz zurück. red