Vier junge Frauen auf dem Weg zur Mosel-Krone

MOSEL

Foto: Ansgar Schmitz
Angelina Roos, Christina ­Servatius, Johanna Dax und Viktoria Göbel – so heißen die Bewerberinnen um die Mosel-­Krone. Am 7. November treten die vier jungen Frauen bei der Wahl der Mosel-Weinkönigin im Forum Livia in Leiwen an. Die Wahl findet in diesem Jahr zwei Monate später statt als in den Vorjahren. Der bisherige Termin im September fiel zunehmend mit anderen Wein­events zusammen, auch die immer früher beginnende Traubenlese habe eine Rolle bei der Verlegung gespielt.
In den kommenden Wochen stehen für die Kandidatinnen ein Kommunikationstraining, ein Seminar in Wein-Englisch sowie Dreharbeiten für ein gemeinsames Video über die Mosel an. Damit bereitet die Weinwerbung die jungen Frauen auf die Wahl und ihren Einsatz für den Moselwein ab November vor.
Das sind die vier Kandidatinnen
Viktoria Göbel aus Cochem (23 Jahre) ist gelernte Hotelfachfrau und arbeitet seit 2023 im Hotel ihrer Familie in Cochem. Von 2023 bis 2025 war sie Cochemer Weinkönigin. Die 22-­jährige ­Johanna Dax aus dem Weinort Ernst hat eine Ausbildung zur Kauffrau für Groß- und Außenhandel absolviert und bereitet sich an der Fachhochschule CBS University of Applied Sciences in Neuss auf ihren Bachelor-Abschluss im Fach Handelsmanagement vor. Ihren Heimatort repräsentiert sie seit 2023 als Ortsweinkönigin.
Stadtweinkönigin Christina ­Servatius aus Traben-Trarbach ist als Pflegefachfrau seit 2023 auf der Intensivstation im Krankenhaus Wittlich tätig. Ihre Weinkenntnisse hat die 21-Jährige bei einem Praktikum in einem Weingut in Traben-Trarbach sowie in dem Seminar „Anerkannte Beraterin für Deutschen Wein“ vertieft. ­Angelina Roos aus Klüsserath ist 21 Jahre alt und seit 2025 Ortsweinkönigin ihrer Heimatgemeinde. Seit Oktober 2023 studiert sie an der Hochschule Geisenheim University im Rheingau das Fach Getränketechnologie. Zuvor absolvierte sie eine Berufsausbildung zur Chemielaborantin bei einem Weinlabor und sammelte Erfahrungen bei Praktika in einer Weinkellerei und bei einem Mineralbrunnen. Moselwein e.V.