Die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerin Christine Schneider ist zur Vorsitzenden des Agrarausschusses im Bundesrat gewählt. Sie erklärt: „Unsere Landwirtschaft ist mehr als ein Wirtschaftszweig – sie ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Die Landwirtschaft befindet sich seit Jahren in einem Veränderungsprozess, der die Betriebe erheblich herausfordert.
Klimatische Veränderungen und Ernteausfälle nehmen zu. Neben den klimatischen Auswirkungen belasten hohe Energie- und Lohnkosten, schwankende Dünger- und Erzeugerpreise und ein hoher Regulierungsdruck die Betriebe. Wer jeden Tag Verantwortung für die Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel übernimmt, Kulturlandschaften gestaltet und prägt sowie als Partner beim Naturschutz und der Energiewende fungiert, verdient höchsten Respekt, volle Rückendeckung und unser aller Unterstützung“, so Christine Schneider.
Der Agrarausschuss ist einer von 16 Ausschüssen des Bundesrates. In diesen werden Gesetzesentwürfe und Vorlagen fachlich geprüft. Die Ausschüsse des Bundesrates sind wichtige Gremien, um die Interessen der 16 Bundesländer in die Gesetzgebungsverfahren einzubringen.
„Landwirtschaft muss wirtschaftlich tragfähig und gleichzeitig ökologisch verantwortungsvoll sein, damit unsere Bauern und Winzer weiterhin nachhaltig wirtschaften können“, so Schneider. Politik hat die Aufgabe, Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Landwirte und Winzer in Zukunft die regionale Erzeugung stärken können. red