Neue Version des Weinbergroboters Ted geht in Serie

© www.naio-technologies.com
Naïos Überraschung für diesen Winter ist die neue Version seines Weinbergroboters Ted. „Der zu 100 % elektrisch angetriebene Roboter ist zur mechanischen Beikrautregulierung entwickelt und passt somit vortrefflich zu dem anhaltenden Trend der Ausdehnung der biologisch bewirtschafteten Rebflächen. Die Bemühungen zur Reduzierung des Einsatzes von chemischen Pflanzenschutzmitteln ist für konventionell wirtschaftende Betriebe genauso interessant wie für biologisch produzierende. Allein die Möglichkeiten der höheren Frequenz an Überfahrten, dank der Autonomie des Roboters, sind ein erheblicher Vorteil,“ so der Verkaufsleiter der Region D/A/CH Cornelius Donath. Mehr als zwanzig Teds arbeiten bereits heute in verschiedenen Weinbergen, primär in Frankreich.
Neues Design und verbesserte Technik
Das Aussehen des Roboters hat sich verändert, aber vor allem hat diese neue Version mehrere technologische und mechanische Verbesserungen als Reaktion auf die Anforderungen der Winzer vor Ort durchlaufen. Bereits seit dem 1. Juli 2020 ist der neue Ted bei der Firma Maison Hennessy und Bernard Magrez im Einsatz. Dank der Rückmeldungen von etwa zwanzig Winzern, die die Vorgängerversion des Teds in den letzten 3 Jahren im Einsatz hatten, wurde eine Reihe von Spezifikationen definiert, um diese brandneue Version fertigzustellen, die nun für die Serienproduktion bereit ist.
Bessere Ausstattung
Der Ted ist jetzt mit einem Werkzeughalter in der Mitte ausgestattet, der mit einem Parallelogrammlift ausgestattet ist. Eine breite Palette von mechanischen Werkzeugen kann auf dem Mehrzweckrahmen montiert werden. Zudem können zwei Werkzeuge gleichzeitig kombiniert werden.
Mit seinem robusten Rahmen, der erhöhten Motorleistung und der Geschwindigkeit von bis zu 6km/h wurde seine Leistungsfähigkeit in Hanglagen gesteigert - und wiegt dennoch viel weniger als herkömmliche Traktoren und andere Selbstfahrer. Die neue modulare Bauweise ermöglicht eine Anpassung des Fahrzeuges an verschiedene Anbauverfahren wie zum Beispiel schmale Rebzeilenabstände oder hohe Reben und resultiert in drei verschiedenen Modellen.