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40 Jahre Rieslingprobe

„Es war die Zeit, in der die Südpfalz und der Landkreis Südliche Weinstraße in der Gründung und ihren Anfängen waren. Im Gegensatz zu der damals übermächtigen Mittelhaardt mit ihren großen Weingütern und ihren großen Rieslinglagen hatte die Südpfalz noch keine Infrastruktur, kein Weinmarketing, keinen Tourismus und weinwirtschaftlich als fassweinvermarktendes Gebiet keine Lobby“, betonte Ordenskanzler Oliver Stiess in seiner Begrüßung zur Jubiläums-Rieslingprobe der Weinbruderschaft der Pfalz vor rund 200 Gästen und Weinbrüdern in der Dagoberthalle in Frankweiler. Er fuhr fort: „Mein Vater Günter Stiess überlegte sich als junger Weinbruder, wie er den Weinbrüdern zeigen könne, dass es auch in der Südpfalz und besonders in seinem Heimatdorf Frankweiler vorzeigbare und ordentliche Rieslinge gibt.
 
So kam es im Spätjahr 1974 zur ersten Rieslingweinprobe im Gemeindesaal. Schon im folgenden Jahr kamen so viele Weinbrüder nach Frankweiler, dass die Tische und Stühle nicht mehr ausreichten und Weinkisten als Sitzgelegenheiten beigeschafft werden mussten. 1975/1976 konnte man dann in die neuerbaute Dagoberthalle umsiedeln und es ergab sich erstmals die Probe mit einer Gemäldeausstellung zu bereichern.“
 
So wurde auch die 40. Rieslingprobe in vertrauter Form präsentiert. Ordenskanzler Oliver Stiess präsentierte von acht Weingütern neun Rieslinge der Qualitätsstufen Kabinett und Spätlese sowie einen Eiswein. Die Probe war verbunden mit einer Ausstellung des Malers und Grafikers Bernd Kastenholz aus Gleisweiler. Der freischaffende Künstler beindruckt in seinen Werken mit einem lebendigen Malstil und einer explosiven Farbgebung.                     
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