44 Goldene Winzermeister ausgezeichnet

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Foto: LWK
Sie können auf eine sehr langes Berufsleben zurückblicken, haben oft ihr eigenes Unternehmen geführt und sich um den Berufsstand verdient gemacht: die Goldenen Meisterinnen und Meister. Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz ehrt jährlich Frauen und Männer, die vor 50 Jahren die Meisterprüfung in den Grünen Berufen abgelegt haben. „260 Goldene Meisterinnen und Meister des Prüfungsjahrgangs 1976 gibt es in Rheinland-Pfalz“, sagte ­Vize-Präsident Ökonomierat ­Eberhard Hartelt: „164 Landwirtschaftsmeister, 17 Gärtnermeister, 44 Winzermeister und 35 Hauswirtschaftsmeisterinnen konnten wir ausfindig machen.“
Mit Staatssekretär Andy Becht übergab Hartelt die Goldenen Meisterbriefe. Dabei bezeichnete er die Goldenen Meister von heute als Pioniere, von deren Erfolgen man heute noch profitiere. „Die berufliche Bildung hat sich gewandelt. Ihre ersten beruflichen Schritte sind viele der heutigen Goldenen Meister im elterlichen Betrieb gegangen. Die Arbeit in den Betrieben war geprägt von Handarbeit und jede Hand wurde gebraucht. Zudem gab es kaum Ausbildungsbetriebe nach heutigen Kriterien mit einem Meister als Ausbilder“, blickte der Vize-­Präsident zurück und bedankte sich für die Lebensleistung der Jubilare. Dazu gehöre nicht nur die lange Ausbilderzeit und die Tätigkeit in den Prüfungsausschüssen: „Das erfolgreiche Bildungs­system, dem wir unseren Nachwuchs anvertrauen, haben Sie mit aufgebaut!“
„Wir würdigen Sie heute als Persönlichkeiten, die in den Grünen Berufen über viele Jahrzehnte hinweg nicht nur durch ihre fachliche Kompetenz, sondern auch als Ausbilderinnen und Ausbilder einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg unserer Landwirtschaft und des Weinbaus in der Region geleistet haben. Sie haben den Weg dazu bereitet“, sagte Staatssekretär Becht. Durch das ehrenamtliche Engagement der Goldenen Meisterinnen und Meister sei die Entwicklung des ländlichen Raums und das Gemeinschaftsleben nachhaltig gefördert worden. „Ihre Arbeit und Ihr Einsatz prägten und prägen unsere Kulturlandschaft, ­sichern die Versorgung mit Lebensmitteln und gewährleisten, dass die kommende Generation auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet ist“, so FDP-Politiker Becht, der sich gleichzeitig von der Bühne verabschiedete: Es war sein letzter Auftritt als amtierender Staatssekretär. LWK