Baden-Württemberg: Steillagen-Kongress

Foto: Hanns-Christoph Schiefer
„Der Steillagen-Weinbau prägt viele Regionen in Baden-Württemberg. Er ist ein einzigartiges Kulturgut, das wirtschaftliche Potenziale bietet – aber wegen der aufwendigen Bewirtschaftung auch vor Herausforderungen steht. Das Land geht daher mit der neuen Steillagen-Förderung auf den von der EU erlaubten Höchstfördersatz. Die Förderung der Umstrukturierung von Steillagen ist mit bis zu 32 000 Euro pro Hektar die höchste bundesweit“, sagte Weinbauminister Alexander Bonde auf dem Steillagen-Kongress in Besigheim.
Kein Erhalt der Steillagen ohne weinbauliche Nutzung
„Trotz dieser umfassenden Förderung ist klar: Ein Erhalt der Steillagen ohne weinbauliche Nutzung ist nicht möglich – und dafür ist die gesamte Gesellschaft gefordert. Steillagenweine müssen attraktiver werden und vor allem vernünftig bezahlt werden“, so Bonde. Hier sei auch die Wein- und Tourismusbranche gefordert, unverwechselbare Steillagenangebote zu schaffen. „Verbraucherinnen und Verbraucher sollten bereit sein, für Steillagen-Weine mehr zu bezahlen, um unsere einzigartige Kulturlandschaft zu erhalten“, so der Minister abschließend.
mlr