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BADEN

Bedingungen für guten Wein schaffen

Foto: Kathrin Kortendieck
„Gute Architektur und guter Wein gehören zusammen, viele Weingüter haben das längst erkannt. Wieso sollte also das Weinbauinstitut da hintenanstehen, zumal es in meinen Augen eine Vorbildfunktion hat?“, begrüßte Karl-Heinz Bühler, leitender Baudirektor des Amtes für Vermögen und Bau Baden-Württemberg, die Gäste. Diese waren am 12. Oktober anlässlich der feierlichen Übergabe des Ersatzbaus Phytolabore und des neu entstandenen Verkaufsraums in die Räume des Weinbauinstituts geladen worden. Bühler bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei den Architekten, den ausführenden Firmen und seinen eigenen Mitarbeitern. Der Neubau der Labore ersetzt die bisherigen Gewächshäuser auf dem Nachbargrundstück an der Merzhauser Straße, wo zwischen 2012 und 2014 das Haus der Bauern mit Sitz der Hauptgeschäftsstelle des BLHV entstanden ist.
 
Räume für eine bessere Forschungsarbeit
„Heute geht es um guten Wein und darum, Bedingungen zu schaffen, sodass guter Wein entstehen kann. Dieses Institut macht das seit fast 100 Jahren“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann. Mit dem Ersatzbau für Phytolabore seien zudem hervorragend ausgestattete Räume für eine noch bessere Forschungs- und Versuchsarbeit geschaffen worden. Im neuen Verkaufsraum könne das Staatsweingut die Weine aus der Region zudem ansprechend präsentieren. Sitzmann betonte: „Damit stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit des regionalen Weinbaus.“ Das Land investierte in die neuen Räumlichkeiten insgesamt rund 2,8 Mio. Euro. Baden-Württembergs Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk gab zu bedenken: „Gerade im Zeitalter des Klimawandels steht der Weinbau vor großen Herausforderungen, beispielsweise bei der Bekämpfung neuer Rebkrankheiten wie Esca. Um diese bewältigen zu können, stellt das Phytolabor das beste Handwerkszeug dar.“ Abschließend dankte auch Hauk all denjenigen, die zur erfolgreichen Realisierung des Projektes beigetragen haben. Ein kurzes Grußwort kam auch von Kilian Schneider: „Für mich ist der Tag heute kein Neubeginn, sondern ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Badischen Weinbaus und seines Institutes“, zeigte sich der Präsident des Badischen Weinbauverbandes stolz. Kathrin Kortendieck