Christine Schneider wechselt nach Mainz

Regierungsbildung in Rheinland-Pfalz

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Die CDU-Europaabgeordnete Christine Schneider kehrt zurück in die rheinland-pfälzische Landespolitik und übernimmt in der schwarz-roten Landesregierung die Leitung des neu zugeschnittenen Ministeriums für „Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten“. Die 54-jährige Pfälzerin hatte bereits an den Koalitionsverhandlungen teilgenommen und die Bereiche mitverhandelt, für die sie demnächst politische Verantwortung trägt.
Christine Schneider ist eine erfahrene Politikerin. Bereits von 1996 bis 2019 gehörte sie dem Landtag in Mainz an, bevor sie ins Europäische Parlament wechselte. Dort ist die gelernte Tischlerin ordentliches Mitglied im Umweltausschuss (ENVI) und stellvertretendes Mitglied im Landwirtschaftsausschuss (AGRI). Schneider gilt in Brüssel als gut vernetzt. Sie hat sich insbesondere mit Weinbaupolitik und im Forstbereich einen Namen gemacht. Zuletzt war sie als Berichterstatterin ihrer Fraktion für die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) zuständig.
Der Ministerin werden zwei Staatssekretäre an die Seite gestellt: Der bisherige Geschäftsführende Direktor des Städtetages Rheinland-Pfalz, Michael Mätzig, soll für Landwirtschaft und Weinbau zuständig sein. Die Physikerin Dr. Kristina Brixius soll sich um Umwelt und Forsten kümmern. Sie ist bislang bei der KPMG im Saarland in der Unternehmensberatung tätig. Zudem führt sie mit ihrem Mann ein Weingut.
Mit Annahme des Ministeramtes erlischt das EU-Mandat von Christine Schneider. Ralf Seekatz, ebenfalls Europaabgeordneter für Rheinland-Pfalz, ist in der Übergangszeit Ansprechpartner, bis die Nachfolge von Christine Schneider das Mandat übernimmt. age