Das Pariser Landwirtschaftsministerium schätzt die Weinerzeugung 2026 auf 34,9 Mio. Hektoliter – 14 % weniger als im fünfjährigen Mittel, aber mehr als vor der Lese erwartet. Späte Regenfälle im Südwesten und Languedoc-Roussillon (größtes Anbaugebiet Frankreichs) haben die Folgen der Trockenheit gemildert.
Im Vergleich zu 2025 reduzierte sich die Rebfläche um 1,9 %. Während einige Regionen große Einbußen beklagen, verzeichnen andere sogar bessere Erträge als im Vorjahr.
Agreste schätzt für das Languedoc-Roussillon trotz 3 % weniger Rebfläche knapp 10,6 Mio. Hektoliter, 2 % mehr als im fünfjährigen Mittel. Im Südwesten variieren die Erträge, liegen aber insgesamt beim fünfjährigen Mittel. Das Elsass erwartet 810.000 Hektoliter, 6 % weniger als im ertragsschwachen Vorjahr und etwa 11 % unter dem fünfjährigen Mittel. Die Champagne schätzt mit 1,3 Mio. Hektolitern eine um 48 % kleinere Ernte als 2025, 46 % weniger als im fünfjährigen Mittel. age