Fast die Hälfte der Stillweine trocken
Stilistisch setzte sich die Tendenz der vergangenen Jahre zu trockenen Varianten der Scheurebe fort. Besonders stark vertreten war die Kategorie „Modern trocken“ (über 5 bis 9 g/l Restzucker) mit 68 Weinen, gefolgt von „Lieblich“ (40), „Halbtrocken/Feinherb“ (32), „Süß“ (30) und „Klassisch trocken“ (bis 5 g/l) mit 26 Weinen. Ergänzt wurde das Teilnehmerfeld durch Schaumweine und edelsüße Varianten. Ein alkoholfreier Tropfen stieß bei der Jury auf großen Anklang und konnte sich somit einen Sonderpreis verdienen.
Bei einem durchweg soliden Niveau lagen die eingereichten Weine wie in den vergangenen Jahren wieder qualitativ dicht beieinander. Ab einer Note von 14,0 Punkten erhalten die Weine eine Urkunde, die jeweils drei besten dürfen aufs Treppchen.
Folgende Weine und Erzeuger haben es beim 11. Internationalen Scheurebe-Preis in den sieben Kategorie in die Top 3 geschafft:
2. Platz: 2025er Distelfink Scheurebe trocken, Weingut Mirjam Schneider, Mainz (Rheinhessen)
3. Platz: 2025er Muschelkalk Scheurebe trocken, Weingut Johannes Zang, Sommerach (Franken)
1. Platz: 2025er Scheurebe feinherb, Weingut Tobias Becker, Mommenheim (Rheinhessen)
1. Platz: 2025er Scheurebe lieblich, Weingut Siebenhof, Zotzenheim (Rheinhessen)
1. Platz: 2025er Scheurebe Spätlese, Weingut Theo Minges, Flemlingen (Pfalz)
1. Platz: 2025er Durbacher Steinberg Scheurebe Trockenbeerenauslese, Durbacher Winzer, Durbach (Baden)
Alle Gewinner
Den Artikel aus Ausgabe 12 gibt es zudem hier zum Download. Alle Siegerweine sowie mit Gold oder Silber prämierten Weine haben die Kollegen von WEIN+MARKT in ihrem Artikel vorgestellt, den man hier findet: https://www.wein-und-markt.de/11-internationaler-scheurebepreis.