Staatsehrenpreise in Weinsberg verliehen

WÜRTTEMBERG

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Die Staatsehrenpreise des Landes Baden-Württemberg überreichte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in kleinem Rahmen an drei Württem­berger Betriebe. Bei den Großbetrieben über 150 ha Rebfläche überzeugte die Privatkellerei Rolf Willy GmbH (Nordheim). Die Auszeichnung bei den Betrieben mit 10 bis 150 ha erhielt die Jupiter Weinkeller GmbH (Brackenheim-Hausen) und der Weinhof Ranspacher Hof (Cleebronn) konnte sich in der Kategorie der Kleinbetriebe unter 10 ha durchsetzen.
Staatssekretärin Gurr-Hirsch gratulierte auch im Namen von Minister Peter Hauk: „Der Staatsehrenpreis ist eine Anerkennung der Landesregierung für die besondere Leistung der Betriebe. Diese haben viel Zeit und Mühen im Weinberg und in den Weinausbau investiert, um höchste Qualitäten zu erzielen.“ Gurr-Hirsch bezeichnete diese Weine als „Aushängeschilder für unser Genießerland Baden-Württemberg“. Im Anschluss überreichten Weinbaupräsident Hermann Hohl und Weinkönigin Tamara Elbl acht Ehrenpreise des Württemberger Weinbauverbandes.
Hohe Qualitätsstandards bei der Prämierung
2020 wurden in Württemberg rund 2.100 Weine und 100 Sekte von 89 Betrieben zur Prämierung angestellt. 103 Weine erhielten die volle Punktzahl und damit die Auszeichnung „Großes Gold“, 671 Weine erreichten eine Goldmedaille. Von den angestellten Sekten wurden 85 Sekte prämiert. „Die Ergebnisse der Prämierung bestätigen die sehr hohen Qualitätsstandards der Württemberger Betriebe. Aktuell sind beispielsweise digitale Weinproben oder die Onlineshops der Erzeuger sehr geeignet, um die Vielfalt Württembergs auch zu Hause kennenzulernen“, hob Weinbaupräsident Hohl das große und kreative Angebot der Branche hervor. wvw