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RHEINLAND-PFALZ

Staatsehrenpreise würdigen hohe Qualitäten

Foto: Rudi Merkl/Frankenwein-Frankenland
Foto: Rudi Merkl/Frankenwein-Frankenland
Bei der Prämierungsfeier der Landwirtschaftskammer (LWK) Rheinland-Pfalz wurden in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle die erfolgreichsten Betriebe der Landesweinprämierung für Wein und Sekt ausgezeichnet. Landesweit wurden von 1 208 Betrieben 17 064 Erzeugnisse zur Prämierung angestellt. Nach dem Rennen um Gold, Silber, oder Bronze durften sich die erfolgreichsten Erzeuger über die höchste Form der Auszeichnung im Prämierungswettbewerb freuen. Die Mosel stellt dabei die meisten Staatsehrenpreisinhaber, nämlich insgesamt 14. Darunter sind auch zwei Große Staatsehrenpreise. Von der Nahe kommen vier Staatsehrenpreise, während Mittelrhein und die Ahr mit je einem Staatsehrenpreis vertreten sind. Städte und Landkreise, Kammern und Verbände vergaben zusätzlich insgesamt 20 Ehrenpreise.
 
Staatsehrenpreis für Sekt
Für das kommende Prämierungsjahr kündigte der Präsident der LWK, Ökonomierat Norbert Schindler die Einführung eines neuen Staatsehrenpreises für Sekt an: „Winzersekte gehören schon lange zum festen Portfolio unserer Weinerzeuger, die rund 1 % der durchschnittlichen Mostmenge versekten. Der Markt ist in Bewegung, und auch international steigt die Nachfrage nach Schaumweinen. Mit dem neuen Staatsehrenpreis wollen wir für die handwerklich erzeugten Sekte eine größere Aufmerksamkeit erreichen.“ Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Daniela Schmitt, betonte die herausragenden Leistungen der Winzer und wies auf die große kulturelle Bedeutung des Weinbaus in Deutschland hin. „Weinbau prägt unsere Kultur und unsere Traditionen. Deshalb setzt sich der Weinbauminister dafür ein, dass die deutsche Weinkultur künftig zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO gezählt wird“, kündigte Schmitt an, die auch auf die von den USA verhängten Strafzölle einging. „Rund 90 % aller deutschen Exportweine stammen aus Rheinland-Pfalz. Deshalb sind unsere Winzer besonders betroffen.“ Es sei nicht hinnehmbar, dass Landwirtschaft und Weinbau für unzulässige Subventionen an einen Unternehmensgiganten wie Airbus bestraft würden. lwk