Mit einem dreitägigen Seminar, das vom Deutschen Weininstitut (DWI) alljährlich im Vorfeld der Wahl der Deutschen Weinmajestät ausgerichtet wird, startete für die Bewerberinnen und den Bewerber die Phase der konzentrierten und intensiven Vorbereitung für den anspruchsvollen Wettbewerb um die deutsche Weinkrone. Vom 4. bis 6. August kamen die Weinmajestäten aus elf deutschen Anbaugebieten in Neustadt an der Weinstraße zusammen. Sachsen und Nahe entsenden in diesem Jahr keine Kandidierenden zur Wahl.
Medien- und Kommunikations-Training
Zentraler Bestandteil des Workshops war ein Medien- und Kommunikations-Training, in dem die regionalen Weinmajestäten Tipps für ihre live vom SWR übertragenen Bühnenauftritte erhalten. Auch eine Stilberatung und ein Fotoshooting standen auf dem Programm. Ein Crashkurs „English for Wine Majesties“ bereiteten die Bewerberinnen und den Bewerber auf die englischen Fachfragen vor, die alljährlich ein wichtiger Bestandteil der fachbezogenen Vorentscheidung sind.
SWR-Sendekonzept und Tipps
Das SWR-Fernsehen informierte über das Sendekonzept der beiden Wahlveranstaltungen. Zudem gab die amtierende Deutsche Weinkönigin Anna Zenz hilfreiche Anregungen für die anstehende Wahl und berichtete über ihr zurückliegendes Amtsjahr. SWR-Moderator Holger Wienpahl, der am 19. September wieder durch die Vorentscheidung und am 25. September durchs Finale führen wird, freute sich, die Bewerberinnen und Bewerber beim gemeinsamen Abendessen erstmals persönlich kennenzulernen.
Zur Wahl der Deutschen Weinmajestät 2026 stehen:
- Felix Lüdenbach (Ahr),
- Hannah Spraul (Baden),
- Angelina Seiler (Franken),
- Chiara Fischer (Hessische Bergstraße),
- Janina Mehr (Mittelrhein),
- Teresa Oster (Mosel),
- Anna Antonia Cölsch (Pfalz),
- Kathrin Knierim (Rheinhessen),
- Lena Roie (Rheingau),
- Paula Löber (Saale-Unstrut),
- Natalie Schäfter (Württemberg).