WBI auf der BrauBeviale: Prozess-Plattform KI-Winery

Foto: Yontex/Thomas Geiger
Die Getränkeindustrie befindet sich im Wandel. Neue Produktkategorien, besonders alkoholreduzierte und alkoholfreie Getränke, aber auch Digitalisierung, Automatisierung und neue Anforderungen an eine sichere und effiziente Prozessführung führen dazu, dass die Grenzen zwischen Wein-, Brau- und Getränkeindustrie verschwimmen. Die Brau­Beviale bietet eine Plattform für die Zukunft: Vom 10. bis 12. November findet in Nürnberg der Austausch zu neuen Technologien und praxisnahen ­Lösungen statt.
WBI zeigt auf der Brau­Beviale seine KI Winery
Die Abteilung Oenologie des Staatlichen Weinbauinstituts Freiburg (WBI) ist auch 2026 wieder auf der BrauBeviale vertreten. In diesem Jahr präsentiert das WBI am eigenen Stand mit der KI Winery eine neue Forschungs- und Entwicklungs­plattform zur digitalen Prozesskontrolle von Fermentationen.
Im Mittelpunkt steht laut WBI die intelligente Verknüpfung von hygienischem Tankdesign, moderner Prozess­sensorik, offenen industriellen Schnittstellen, Automatisierung und künstlicher Intelligenz. Prozessdaten wie Temperatur, Druck, Füllstand, Leit­fähigkeit, Gelöstsauerstoff, Dich­te oder weitere zell- und gärungs­bezogene Signale können kontinuierlich erfasst und mit Laboranalytik und Prozesswissen zusammengeführt werden. Ziel sei es, Gärverläufe transparenter und besser vorhersehbar zu machen, Abweichungen früh zu erkennen und daraus praxisgerechte Lösungen abzuleiten.
Neue Ansätze
Die Plattform soll Forschung, Anlagenbau, Sensorik und betriebliche Anwendung verbinden und neue Ansätze für die klassische Weinbereitung, Biomassepropagation, alkoholfreie Fer­mentation und die Qualitätssicherung ermöglichen.
WBI Freiburg, Halle 9, Stand 9-641, neben der Pilot Area Braubeviale