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Eaton-Symposium 2014

Foto: Lisa Rettig
Am 28. August fand das mittlerweile 18. Oenologische Symposium von Eaton Begerow statt. Diesmal trafen sich die Oenologen im DLR RNH in Oppenheim. Die Teilnehmer konnten den Fachvorträgen verschiedener Referenten lauschen und die Thematik anschließend diskutieren. Zu Beginn stellte M. Eng. Achim Rosch vom DLR Mosel die Versuchsergebnisse zur optischen Traubensortierung vor. Die Sortierung wird in Bezug auf Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung immer wichtiger. Dipl. Ing. Jörg Weiand vom DLR RNH Oppenheim, klärte anschließend über wichtige kellerwirtschaftliche Herausforderungen an den Kellermeister in der Öko-Weinbereitung auf.

Bio-Hefen und BSA
Dipl. Ing. Rudolf Kreuz (Lallemand SA, Österreich) erläuterte anschaulich die einzelnen Schritte in der Herstellung einer Reinzuchthefe und zeigte anschließend die Unterschiede in Bezug auf die Herstellung von Bio-Hefen auf. In einem englischen, simultan übersetzten Vortrag zeigte Dr. Hentje Swiegers (Head of Departement of Wine Innovation, Chr. Hansen, Dänemark) seine Erkenntnisse zu Beimpfungsstrategien beim BSA auf.

Der Kunde 2020
Ein auflockernder Vortrag kam von Corinna Mühlhausen (Trendcoach, Hamburg). In ihrem erfrischenden Vortrag führte sie die Teilnehmer an das Thema „Trendforschung“ heran. Ihr Vortrag befasste sich mit den Fragen, wie der Weinkosument der Zukunft aussehen wird und welche Trends zukünftig die Weinindustrie bestimmen werden. In dem Vortrag ging es zunächst um die Entwicklung der Gesellschaft, dann beleuchtete sie die Modelle, die hinter diesen Entwicklungen stehen. Abschließend befasste sie sich dann speziell mit der Weinbranche Ihr Vortrag führte zu regen Diskussionen und stieß auf weitläufiges Interesse.

Alterung von Weinen
„Verlauf der Bildung und des Abbaus von SO-Bindungspartnern“ war das Thema von Prof. Dr. Ramón Mira de Orduna Heidinger (Changins – Haute école de viticulture et enologie, Schweiz). Er veranschaulichte das Thema anhand weltweiter Analyse-Ergebnisse und warnte davor den Schwefel immer negativ zu betrachten. Schwefel sei ein wichtiges Mittel in der Weinbehandlung und wird es auch immer bleiben.
Über die Alterung von Weinen klärte anschließend Prof. Dr. Manfred Großmann (Hochschule Geisenheim) auf. Er referierte über mögliche Ursachen und wo diese zu finden sind. Mit der Petrolnote im Wein hat sich Prof. Dr. Wintertaler (TU Braunschweig) befasst.  Über Farb- und Phenolmanagement berichtete Prof. Dr. Dominik Durner (FH Kaiserslautern) in seinem Vortrag.

Ausblick Herbst 2014
Abschließend gab Dr. Ilona Schneider (Eaton) noch einen Ausblick auf den Herbst. Die Reife schreitet gut voran. Probleme bereiten den Winzern jedoch Botrytis und die allgegenwärtige Kirschessigfliege.
lr
www.begerow.com
www.eaton.de