Insignien für männliche Weinmajestäten fertiggestellt

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Erstmals bewerben sich in diesem Jahr zwei männliche Kandidaten um das Amt der Deutschen Weinmajestät. Als Insignie für einen potenziellen Deutschen Weinkönig oder Weinprinzen hat das Deutsche Weininstitut in der Goldschmiede der fränkischen Abtei ­Münsterschwarzach drei Amtsketten anfertigen lassen. Vorbild dafür waren Amtsketten, wie sie beispielsweise von Bürgermeistern oder anderen hohen Repräsentanten der städtischen Verwaltung getragen werden. Genau wie die Krone der Deutschen Weinkönigin sollen diese Amtsinsignien in erster Linie als sichtbares Erkennungszeichen dienen. Sie bieten auf Veranstaltungen einen willkommenen Anlass, um mit den Amtsinhaberinnen oder -inhabern ins Gespräch zu kommen.
Auch wenn noch nicht feststeht, wann die Amtsketten zum ersten Mal getragen werden, haben sie aus Sicht der neuen DWI-Geschäftsführerin Melanie Broyé-Engelkes schon heute eine hohe Symbolkraft. Sie betonte bei der Präsentation der neuen Insignien, dass von DWI-Seite das Amt bereits vor zwei Jahren für männliche Bewerber geöffnet wurde und die Akzeptanz für die aktuellen Kandidaten aus Rheinhessen und vom Mittelrhein in der Öffentlichkeit sehr groß sei. Für die amtierende Deutsche Weinkönigin Charlotte Weihl spielt das Geschlecht einer deutschen Weinmajestät bei der Ausübung des Amtes keine Rolle: „Da kommt es auf Fachwissen, Persönlichkeit und Rhetorik an.“
Formsprache der Krone aufgegriffen
Die Goldschmiede legte bei der handwerklichen Gestaltung der Ketten Wert auf ein modernes und leichtes Design, welches die Formsprache der Krone der Deutschen Weinkönigin aufgreift und neu interpretiert. Sieben grüne Turmaline und sechs rote Granate repräsentieren in der Königskette die 13 deutschen Weinbaugebiete und stehen ebenso für den heimischen Weiß- und Rotwein. Die 500 Gramm schweren Ketten bestehen aus 17 Einzel-­Ele­menten, die durch Ösen miteinander verbunden sind. Das Trauben-Element in der Spitze der Kette ist dem DWI-Traubenlogo nachempfunden. DWI