Am 1. August wurde auf den Kanarischen Inseln erstmals die Reblaus entdeckt. Bis dato galt die Inselgruppe als eine der wenigen Weinbauregionen weltweit, die von dem Schädling verschont geblieben waren. Dies lässt die örtlichen Winzer um den hohen Bestand an wurzelechten Reben fürchten, der einen Großteil der rund 8.500 ha Rebfläche auf den Kanaren ausmachen soll. Bislang beschränkt sich der Befall auf die Insel Teneriffa. In 30 Fällen, überwiegend auf brachliegenden Flächen, wurde ein Auftreten der Reblaus bestätigt.
Um eine weitere Ausbreitung einzudämmen, reagieren die Behörden mit strengen Maßnahmen: Dazu gehört ein unbefristetes Verbot des Transports von Trauben und jeglichem Pflanzenmaterial zwischen den sieben Hauptinseln der Kanaren sowie zwischen den fünf Weinbaugebieten Teneriffas. tgz