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RHEINLAND-PFALZ

Zukunft des Weinbaus

 
Foto: Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz
„Mit der neuen Generation kommen frische Ideen in die Betriebe. Wir brauchen Sie, den qualifizierten Nachwuchs, um auch in Zukunft den Weinbau in Rheinland-Pfalz weiterzuentwickeln. Dies liegt in Ihren Händen.“ Das gab LWK-Präsident Rheinland-Pfalz, Ökonomierat Norbert Schindler, 147 frischgebackenen Winzern Ende Juli bei der Abschlussfeier in Flonheim mit auf den Weg.
Qualifizierter Nachwuchs
112 Winzer und 35 Winzerinnen der Anbaugebiete Ahr, Mittelrhein, Nahe, Pfalz und Rheinhessen erhielten ihre Zeugnisse. 27 von ihnen haben den Dualen Studiengang am Weincampus Neustadt absolviert. Am Tag zuvor hatten 37 Winzer von der Mosel ihren Abschluss in Schweich gefeiert. „Ihre Qualifikation ist der Schlüssel zur Weinqualität, professionellem Betriebsmanagement und erfolgsorientiertem Marketing und damit zur Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt“, sagte Schindler. Mit Blick auf immer mehr weibliche Azubis erklärte der Präsident: „Junge Winzerinnen und Landwirtinnen bringen frischen Wind und gute Ideen in die Branche.“ Sich weiterzubilden sei für die Absolventen unverzichtbar. „Sie haben etwa die Option, Ihren Winzermeister zu machen. Dies bietet die Kammer berufsbegleitend über zwei Jahre an.“ Seit vergangenem Jahr wird die Meisterprüfung auch durch das Land Rheinland-Pfalz mit einem Bonus von 1 000 Euro belohnt.
Engagierte Ausbildungsbetriebe
Auch im Grünen Sektor sei der Fachkräftemangel schon zu spüren. Hier gelte es, sich aktiv zu engagieren. So stellen zwei junge Kammermitarbeiterinnen beispielsweise die Grünen Berufe auf Messen und in Schulen vor. Die LWK wirkt auch am Ovalen Tisch für Ausbildung und Fachkräftesicherung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit. „Wir haben attraktive Berufsfelder. Doch wir müssen diese auch aktiv bewerben“, betonte Schindler. Der Präsident dankte den Ausbildern, Berufsschulen und Prüfern für ihr Mitwirken. „Ein besonderer Dank geht an die Ausbildungsbetriebe. Denn aktuell bringen sich in Rheinland-Pfalz über 900 Betriebe aktiv ein, um die Auszubildenden fit und zukunftsfähig zu machen.“  lwk